25. November 2021 admin

Workshop-Reihe zu Ethik und Methoden in der transformativen Arktisforschung (WEMA) II – Transformative Arctic Research Series: Ethics and Methods

Ein virtueller Workshop zur Diskussion des „Wie“ der ko-kreativen Forschung.

Lasso-Wettbewerb auf der Kanin-Halbinsel, 2012 © Stephan Dudeck

Kategorien

Workshops

Datum

25.–26. November 2021

Förderer

Research Institute for Sustainability

Links

https://www.rifs-potsdam.de/en/events/methods-and-ethics-arctic-transformative-research-0

Die arktische Forschung hat zunehmend ko-kreative und kollaborative Ansätze aufgegriffen und zugleich die Notwendigkeit erkannt, Forschungspraxis und -institutionen zu dekolonisieren sowie indigene Perspektiven einzubeziehen. Dennoch bestehen weiterhin Herausforderungen: Indigen geleitete und ko-kreative Forschung stößt auf institutionelle Barrieren und auf Missverständnisse, wonach indigenes Wissen als nicht wissenschaftlich eingestuft wird. Um diese Probleme anzugehen und Forschungsbeziehungen zu verbessern, bot dieser virtuelle Workshop einen Raum, um das „Wie“ ko-kreativer Forschung zu diskutieren, darunter:

  1. Wie kann eine sinnvolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit über akademische Disziplinen hinweg erreicht werden?
  2. Wie können wir Datensouveränität angehen?
  3. Wie können Forschungsbeziehungen in Zeiten ohne Finanzierung aufrechterhalten werden?
  4. Wie müssen Fördermodelle verändert werden, um Ko-Kreation zu ermöglichen?
  5. Was bedeutet Ko-Kreation aus indigenen Perspektiven?

Zu den Sitzungen gehörten Diskussionen über indigene Perspektiven der Ko-Kreation, die Finanzierung ko-kreativer Forschung, Naturwissenschaften und kollaborative Jugendarbeit, Storytelling und die Kunst des Zuhörens, das Publizieren ko-kreativer Forschung sowie eine Coachingsitzung für geplante Projekte.

Zusätzliche Partner haben ebenfalls zu diesem Projekt beigetragen. Weitere Details zu diesem Projekt und ihrer Beteiligung finden Sie über die bereitgestellten Links.

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