Workshop-Reihe zu Ethik und Methoden in der arktischen transformativen Forschung (WEMA) I – Transformative Arctic Research Series: Ethics and Methods
Ein virtueller Workshop zur Diskussion eines Abkehrs von ausbeuterischen Forschungspraktiken in der Arktis.

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WorkshopsDatum
24.–25. September 2020Förderer
Research Institute for SustainabilityLinks
https://www.rifs-potsdam.de/en/events/methods-and-ethics-arctic-transformative-researchWährend die Arktis tiefgreifende soziale, kulturelle, politische, wirtschaftliche und klimabedingte Veränderungen durchläuft, sind Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen bestrebt, ein tieferes Verständnis der Klimadynamiken zu gewinnen und die lokale Resilienz zu stärken. Viele Forschende im Bereich der Nachhaltigkeitswissenschaft plädieren für eine „transformative Wissenschaft“, die kritische Reflexionen wissenschaftlicher Praktiken, institutionellen Wandel und Wissensproduktion umfasst. Trotz methodischer Verbesserungen sehen sich indigene und lokale Gemeinschaften in solchen Forschungsprozessen weiterhin mit Ausgrenzung und Machtungleichgewichten konfrontiert. Angesichts der wachsenden Debatte über Forschungsethik und eines zunehmenden Bewusstseins für die Notwendigkeit, mögliche Schäden anzugehen, die wissenschaftliche Praktiken im Dienste der Nachhaltigkeit verursachen können, befasste sich dieser virtuelle Workshop mit vier zentralen Fragen:
- Können neue und innovative Forschungsmethoden den aktuellen Bedürfnissen aus der Perspektive transformativer/indigener und lokaler arktischer Gemeinschaften gerecht werden?
- Welche theoretischen und methodischen Ansätze können dazu beitragen, sich von ausbeuterischen Forschungspraktiken abzuwenden?
- Was prägt die heutige Methodenwahl, und welche Lehren lassen sich aus einem besseren Verständnis dieser Faktoren ziehen?
- Wie kann eine bessere Kommunikation zwischen akademischen Disziplinen, Aktivismus, Politik usw. gefördert werden?
Der Workshop präsentierte Fallstudien zur transformativen arktischen Forschung, beleuchtete die Forschungsethik aktueller Forschungsgovernance-Regime, thematisierte koloniale Hinterlassenschaften in Forschungsmethoden und diskutierte Wege zu einer bedeutungsvolleren Kommunikation zwischen akademischen und nicht-akademischen Gemeinschaften.
Auch zusätzliche Partner trugen zu diesem Projekt bei. Weitere Informationen zu diesem Projekt und ihrer Beteiligung finden Sie über die bereitgestellten Links.




