Potsdam Summer School 2023
Ein Workshop für Nachwuchswissenschaftler:innen, um über die Auswirkungen kolonialer Geschichte auf ihre Arbeit sowie über Aspekte der Arbeit auf indigenem Land und mit indigenen Völkern nachzudenken.

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WorkshopsDatum
6. September 2023Förderer
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)Links
https://potsdam-summer-school.org/archive-pss/?y=2023Die jährliche Potsdamer Summer School bringt talentierte Nachwuchswissenschaftler:innen und außerhalb der Wissenschaft tätige Personen aus dem Bereich der Nachhaltigkeit zusammen, um das Bewusstsein für Wissenschaft zu stärken, fundierte Standpunkte zu entwickeln und die übertragbaren Fähigkeiten von aktuellen Forschenden und Praktiker:innen zu erweitern. Im Jahr 2023 wurde die Potsdamer Summer School gemeinsam von der Universität Potsdam, dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit – Helmholtz-Zentrum Potsdam (RIFS) organisiert. Das übergeordnete Thema war Verantwortung und Ethik in der Nachhaltigkeitswissenschaft.
Áslat Holmberg eröffnete den Workshop mit dem Titel Von der Konsultation zur Ko-Kreation: Ethische und gerechte Ansätze in der Arktisforschung und sprach über die Geschichte der Sámi und Forschung. Anschließend stellte Stephan Dudeck ein praktisches Beispiel für Ko-Kreation aus seiner Arbeit mit den Chanty vor, indem er ihre Bärenzeremonie dokumentierte. Evie Morin präsentierte die CO-CREATE Collaborative und gab einen Überblick über einige zentrale Kooperationen, während Nina Döring mehr Details zu der kürzlich veröffentlichten Roadmap für dekoloniale Arktisforschung vorstellte. Der Workshop endete mit einer Reflexionsrunde, die die Teilnehmenden dazu anregte, persönlich über den Einfluss kolonialer Geschichte auf ihre Arbeit nachzudenken, und zu einer bewussten Auseinandersetzung mit zentralen Aspekten der Arbeit auf indigenem Land und mit indigenen Völkern ermutigte.



