4. Juli 2025 Nina Rabe

Alaska Indigenous Research Program 2025

Eine Sitzung, die die Bedeutung der Teilnahme an ICARP IV reflektiert.

Qaqortoq, Kalaallit Nunaat (Grönland), 2024 © Anne Chahine

Kategorien

Präsentation

Datum

8. Mai 2025

Förderer

Keine gesonderte Finanzierung.

Links

https://whova.com/embedded/speaker_detail/uszWkmSDhskBjgDgzboPR9isuapxBCwqhWSdKGQXT5k%3D/45326922/

Die Vierte Internationale Konferenz zur Planung der Arktisforschung (ICARP IV)ist ein mehrjähriger Prozess, der vom International Arctic Science Committee (IASC) koordiniert wird, um Arktisforscherinnen und -forscher, politische Entscheidungsträgerinnen und -träger, Einwohnerinnen und Einwohner, Stakeholder sowie Rechteinhaberinnen und -inhaber zusammenzubringen und den Austausch von Fachwissen sowie die Diskussion über den Stand der Arktisforschung, relevante globale Entwicklungen, Wissenslücken und Forschungsprioritäten zu vertiefen und zu erweitern. Mit verschiedenen Aktivitäten zur Einholung von Beiträgen zur Arktisforschung seit 2022 mündete der Prozess in einem internationalen Gipfel im März 2025 in Boulder, Colorado, USA.

Nach ihrem Vortrag auf dem ICARP-IV-Gipfel organisierte Charleen Fisher diese Sitzung, um die Bedeutung der Teilnahme an diesem Planungsprozess zu reflektieren und dabei indigene Prioritäten und Expertise in der Arktisforschung in den Mittelpunkt zu stellen. Die Referentinnen und Referenten erläuterten den ICARP-IV-Prozess sowie zentrale Empfehlungen aus derUmfassenden Policy-Briefing für die EU-Kommission – Fahrplan für eine dekoloniale Arktisforschung (Herrmann et al., 2023) und Auf dem Weg zu einer Arktisforschung, die die Rechte indigener Völker achtet: Empfehlungen für ICARP IV (Holmberg et al., 2024). Dazu gehören Themen wie die Bedeutung, indigene Stimmen und Expertise in den Mittelpunkt zu stellen, etwa das Selbstbestimmungsrecht indigener Völker, Empfehlungen zu Finanzierungsstrukturen und zur Methodik für ko-kreative Forschung in der Praxis.

Die folgende Diskussion konzentrierte sich auf die Umsetzung der vorgeschlagenen Veränderungen, insbesondere wenn Ressourcen fehlen, etwa aufgrund begrenzter Finanzierung und knapper Zeit, um neue Beziehungen zu Gemeinschaften aufzubauen. Trotz möglicher Schwierigkeiten war die Motivation unter den Teilnehmenden groß, die Vorschläge in ihrer Forschungspraxis anzuwenden.

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